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Pomaden - warum gegeltes Haar nie out war

Gel im Haar war schon immer lässig und ein Must-have des Gentleman. Seit gut 200 Jahren wird Gel in immer neuen Abwandlungen verwendet, ist ungebrochen populär, weil es einen bestimmten Typus unterstreicht.

Bereits Im 18. Jahrhundert nutzte der Adel Pomade zur Haarpflege. Besonders große Popularität erlangte diese Kosmetik aber im 20. Jahrhundert. Rodolfo Valentino, der Star des italienischen Stummfilms, wurde dank seiner Pomadenfrisur zum ersten männlichen Sexsymbol des Films. Die glänzenden Haare waren sein Markenzeichen und sind bis heute der Inbegriff des Latin Lovers.

Der 50er-Jahre-Rebell James Dean war ebenfalls Träger einer Pomadenfrisur. Dieser Look gab ihm eine gehörige Portion Coolness. Auch Elvis Presleys Haartolle konnte nicht ohne Pomade halten. Koteletten und Pomade der Männer waren in den 1950er Jahren das Gegenstück zu Petticoat und Pony der Mädels. Und noch heute tragen echte Rockabilly-Fans lange Koteletten und gegelte Haartollen.

Selbst die Frisur von Comichelden wie Superman bleibt nur mit Gel in Form und vor allem aerodynamisch. In den 1980er Jahren trat Michael Douglas in „Wall Street“ als schmieriger und fieser Börsenmakler mit Pomade im Haar auf. Seither schreibt man diese negativen Eigenschaften bevorzugt Börsenmaklern zu. Den Sänger Max Raabe erkennt man am stets gleichen Look: zurückgekämmte Gelfrisur wie in den 1920ern und einen schicker Frack, genau passend zu den dargebotenen Liedern.

Auch heute ist die Gelfrisur wieder populär, war eigentlich nie ganz out. Man sieht sie auf dem Fußballplatz, in der Politik und in Künstlerkreisen. In den 2000er Jahren kehrte sie als mit Wucht zurück und entzündete einen wahren Hype. Gelfrisuren zieren seither die Köpfe von Hollywood Schauspielern wie Leonardo di Caprio, Fußballspieler Mario Gomez oder Karl-Theodor zu Guttenberg.

Gelfrisuren wirken trendig und konservativ zugleich, zeugen von Modebewusstsein und unterstreichen eine gewisse Reife. Manch einer nennt denn die konservativ-moderne Frisur des Ex-Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg. den "Latin Lover Look".

Für diesen Style werden die Haare gewaschen, halbtrocken geföhnt und man verteilt einen Klacks Pomade ins leicht feuchte Haar. Mit einem Kamm bringt man die Frisur in Form. Manch einer verwendet Gel noch sparsamer, massiert es in den Haaransatz an der Stirn und sorgt so dafür, dass die Tolle locker nach hinten fällt.

Heute wird die Pomadenfrisur der 1920er, dreißiger und fünfziger Jahre neu interpretiert und immer wieder abgewandelt. Von Rodolpho Valentino bis Robbie Williams, ein Mann mit gegeltem Haar wirkt unaufdringlich, aber spürbar elegant.

Gel im Haar war schon immer lässig und ein Must-have des Gentleman. Seit gut 200 Jahren wird Gel in immer neuen Abwandlungen verwendet, ist ungebrochen populär, weil es einen bestimmten... mehr erfahren »
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Pomaden - warum gegeltes Haar nie out war

Gel im Haar war schon immer lässig und ein Must-have des Gentleman. Seit gut 200 Jahren wird Gel in immer neuen Abwandlungen verwendet, ist ungebrochen populär, weil es einen bestimmten Typus unterstreicht.

Bereits Im 18. Jahrhundert nutzte der Adel Pomade zur Haarpflege. Besonders große Popularität erlangte diese Kosmetik aber im 20. Jahrhundert. Rodolfo Valentino, der Star des italienischen Stummfilms, wurde dank seiner Pomadenfrisur zum ersten männlichen Sexsymbol des Films. Die glänzenden Haare waren sein Markenzeichen und sind bis heute der Inbegriff des Latin Lovers.

Der 50er-Jahre-Rebell James Dean war ebenfalls Träger einer Pomadenfrisur. Dieser Look gab ihm eine gehörige Portion Coolness. Auch Elvis Presleys Haartolle konnte nicht ohne Pomade halten. Koteletten und Pomade der Männer waren in den 1950er Jahren das Gegenstück zu Petticoat und Pony der Mädels. Und noch heute tragen echte Rockabilly-Fans lange Koteletten und gegelte Haartollen.

Selbst die Frisur von Comichelden wie Superman bleibt nur mit Gel in Form und vor allem aerodynamisch. In den 1980er Jahren trat Michael Douglas in „Wall Street“ als schmieriger und fieser Börsenmakler mit Pomade im Haar auf. Seither schreibt man diese negativen Eigenschaften bevorzugt Börsenmaklern zu. Den Sänger Max Raabe erkennt man am stets gleichen Look: zurückgekämmte Gelfrisur wie in den 1920ern und einen schicker Frack, genau passend zu den dargebotenen Liedern.

Auch heute ist die Gelfrisur wieder populär, war eigentlich nie ganz out. Man sieht sie auf dem Fußballplatz, in der Politik und in Künstlerkreisen. In den 2000er Jahren kehrte sie als mit Wucht zurück und entzündete einen wahren Hype. Gelfrisuren zieren seither die Köpfe von Hollywood Schauspielern wie Leonardo di Caprio, Fußballspieler Mario Gomez oder Karl-Theodor zu Guttenberg.

Gelfrisuren wirken trendig und konservativ zugleich, zeugen von Modebewusstsein und unterstreichen eine gewisse Reife. Manch einer nennt denn die konservativ-moderne Frisur des Ex-Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg. den "Latin Lover Look".

Für diesen Style werden die Haare gewaschen, halbtrocken geföhnt und man verteilt einen Klacks Pomade ins leicht feuchte Haar. Mit einem Kamm bringt man die Frisur in Form. Manch einer verwendet Gel noch sparsamer, massiert es in den Haaransatz an der Stirn und sorgt so dafür, dass die Tolle locker nach hinten fällt.

Heute wird die Pomadenfrisur der 1920er, dreißiger und fünfziger Jahre neu interpretiert und immer wieder abgewandelt. Von Rodolpho Valentino bis Robbie Williams, ein Mann mit gegeltem Haar wirkt unaufdringlich, aber spürbar elegant.

Pomaden

Wissenswertes über Pomaden